Fjordpferde / Norweger
Von Norwegen aus hat sich das Fjordpferd auf seinen Weg in die Welt aufgemacht. Heute wird die Rasse in mehreren Ländern, aber besonders in Skandinavien gezüchtet. In Deutschland nennt man das Fjordpferd auch Norweger. Es ist ein falbenfarbenes, kräftiges und muskulöses Kleinpferd mit kurzen starken Beinen. Mit einem Stockmaß von 133 - 145 cm zählt es zu den Ponys und nicht etwa zu den Pferden. Der Ponykopf mit der breiten Stirn, kleinen Ohren, den weit auseinanderliegenden Augen und dem muskulösen Nacken lässt da auch keinen Zweifel aufkommen. Der schwarze Aalstrich und die Farben von Schweif und Mähne, die außen silberfarbend und innen - dem Aalstrich folgend - schwarz sind, sind die Erkennungszeichen dieser Kleinpferde. Die Mähne wird zur Stehmähne aufgestellt und so gestutzt, dass die inneren schwarzen Haare höher stehen als die hellen Außenhaare, die Form der Mähne soll dabei einer Mondsichel gleichen.
Die dunklen Beine mit Kötenbehang sind manchmal zebraartig gestreift und damit ein Merkmal für die Ursprünglichkeit in der Züchtung dieser über 4.000 Jahre alten Rasse. Das Fjordpferd hat große, robuste und harte Hufe, die ihm auch das Arbeiten in den Bergen ermöglichen. Es ist seit jeher ein ideales Arbeitstier, ob als Helfer in der Landwirtschaft, als Träger in bergigen Gebieten oder für Reitausflüge mit Touristen.
An Trittsicherheit, Widerstandskraft, Ausdauer und Stärke ist das Fjordpferd kaum zu überbieten. Seine guten Eigenschaften machen es auch für kleine Kinder ungefährlich. Es ist gehorsam, sehr freundlich und bewegungsfreudig.
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