Stabbursdalen

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Das Klima in der Finnmark war vor 7.500 bis 5.000 Jahren wesentlich günstiger als heute.

Da die Temperaturen jedoch immer mehr zurück gehen, ist von dem einst üppigen Kiefernbestand heute lediglich ein 10 km² großer Kiefernwald erhalten geblieben. Dieser ist der nördlichste Bestand seiner Art weltweit. Der Wachstum dieser Bäume ist wegen der harten Bedingungen sehr langsam, so dass einige Bäume bis zu 500 Jahre alt sind.

Um diesen Waldbestand zu schützen, wurde im Jahr 1970 der Nationalpark Stabbursdalen eingerichtet. Neben geschützten, waldgesäumten Flusstälern finden sich hier typische Landschaftsformen der Finnmarksvidda wie z.B. Moore, enge Flusstäler, Fjellbirkenwald oder Heideflächen. Einige Tier- und Vogelarten haben im Nationalpark ihr Zuhause gefunden. Der Stabbursfluss, welcher ein guter Lachsfluss ist, durchquert den Park.

Wie eine üppige Wasseroase wirkt das Luobbalgebiet im Vergleich zum Rest des Nationalparks. Für Vögel ist das Luobbalgebiet ein wichtiges Brutgebiet. Hier sind Entenarten wie der Gänsesäger und die Schellente zu Hause. Angler finden im Parkgelände gute Möglichkeiten Forellen, Lachse und Saiblinge zu fangen.