Edvard Munch

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Der Maler Edward Munch lebte von 1863 bis 1944. Von 1885 an lebte Munch hauptsächlich in Paris, später in Berlin, wo er Unter den Linden auch ausstellte. 1909 kehrte er nach einem Nervenzusammenbruch nach Norwegen zurück. Nach dem Studium der Malerei wandte er sich zunächst dem Realismus zu, später malte er unter anderem impressionistisch und vor allem gilt er als einer der Väter des Expressionismus. Seinen gesamten Nachlass vermachte Munch der Stadt Oslo.

Deshalb ist das ganze Repertoire seines Schaffens der Öffentlichkeit in mehreren Museen zugänglich. Er schuf neben Gemälden, Radierungen und Lithografien auch Holzschnitte und illustrierte zeitweilig in Paris Theaterplakate. Van Gogh und Paul Gauguin beeinflussten seine Kunst.

Mit dem Bild „Der Schrei“, von dem er insgesamt vier Versionen malte, schaffte er eines der berühmtesten Bilder der Welt. Eines dieser Bilder – die orangefarbene der vier Versionen – wurde während eines Raubüberfalls im Jahr 2004 gestohlen. 2006 konnte die Polizei das Bild aus den Kreisen der norwegischen Mafia wiederbeschaffen. Das Bild ist sehr stark beschädigt worden und die beim Raub entstandenen Wasserschäden können vielleicht sogar bei der Restauration nicht mehr behoben werden.