Emanuel Vigeland

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Emanuel Vigeland arbeitete stets im Schatten seines großen, berühmten Bruders Gustav Vigeland. Dabei war er nicht weniger talentiert. Er schuf Bilder und Fresken sowie Skulpturen und Glasmalereien, viele davon im Auftrag von Kirchen aus allen Teilen Norwegens. Emanuel Vigeland wurde 1875 in der Region Mandal geboren und verstarb im Jahr 1948. In Oslo steht das Mausoleum Emanuel Vigelands. Der Künstler ließ das Gebäude 1926 als Museum für seine Werke und als sein späteres Mausoleum errichteten. Das Museum mit der dunklen, schaurigen Atmosphäre hat die Form einer kleinen fensterlosen Kirche. Man muss sich erst einige Sekunden an die Dunkelheit gewöhnen, dann eröffnet sich einem das gigantische Fresko Vita, mit dem Vigeland die inneren Wände und die Decke überzogen hat. Es soll das menschliche Leben, die Liebe und den Tod darstellen. Mehrere Kunstwerke von gebärenden Frauen zieren den Boden der Höhle.

Die überwältigende Akustik macht lautes Sprechen fast unmöglich. Der Widerhall wie in einer riesigen Höhle macht es erforderlich, dass man im Mausoleum Schuhe mit Gummisohlen anziehen muss, damit der Schall beim Auftreten gedämpft wird. Der Eingang zum Mausoleum ist sehr niedrig und die Urne mit der Asche des Künstlers steht in einer Nische über dem Eingang – somit müssen sich alle Besucher verbeugen, wenn sie eintreten. Es heißt, Emanuel sei es leid gewesen, stets im Schatten seines Bruders Gustav zu stehen. Er revanchierte sich damit, dass sich alle, die sein Werk besichtigen möchten, am Eingang verneigen müssen.

Das privat finanzierte Museum ist nur Sonntags zwischen 12.00 und 16.00 Uhr und im Sommer zwischen 12.00 und 17.00 Uhr geöffnet. Daneben finden regelmäßig Konzertveranstaltungen statt. Außerdem können private Führungen außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.